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Feiger
Gedanken, Johann Wolfgang von Goethe
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Symbol einer Waage, aber auch der Abendsonne über dem Horizont, beides Sinnbild des Gleichgewichtes und Friedens im Zeichen der Herbst- Tagundnachtgleiche |
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Der Künstler
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Waage ist das Zeichen der Harmonie. Sie herzustellen und zu genießen ist ihr zentrales Anliegen. Dabei geht es sowohl um die Harmonie der Formen in Architektur, Kunst, Design, als auch um die Umgangsformen aber ganz besonders um die Harmonie in engen zwischenmenschlichen Beziehungen. Sie ist das Zeichen des Künstlers, des Ästheten aber auch des Schlichters und Friedensstifters. Es ist dem Waagemenschen eine Freude die Sinne durch Schönheit und Harmonie zu beglücken und dem Alltag dadurch ein wenig Glanz zu geben. Bei aller Du-Bezogenheit möchte die Waage jedoch nicht vereinnahmt werden, sondern liebt das Gefühl der Freiheit. Bei der Suche nach Entscheidungen, die die Harmonie am wenigsten stören, d.h. möglichst niemand verletzen oder unrecht tun, braucht sie bedeutend länger als alle anderen Zeichen, was ihre sprichwörtliche Entscheidungsschwäche erklärt.
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Handeln |
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In ihrer schöpferischen und impulsgebenden Arbeitsweise ist sie bemüht nicht anzuecken. Stets unternehmungslustig und kontaktfreudig versucht sie mit ihrer toleranten Art einen Ausgleich zwischen verschiedenen Interessen zu schaffen. Das kann jedoch auch zu vielen Halbherzigkeiten führen. Durch ihre Konfliktunfähigkeit ist sie in notorischen Entscheidungsschwierigkeiten und extrem von der Sympathie ihrer Umwelt abhängig, was sie durch eine Scheinüberlegenheit zu überspielen versucht.
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Denken |
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Der Schöngeist, der in Bildern denkt, geprägt von Form und Harmonie. Sie ist ein kluger Stratege in Fragen des Kräftegleichgewichtes. In ihrer Kommunikationsfreudigkeit ist sie stets offen für Neues und ist dabei sehr stilvoll in ihrem Ausdruck. Aber durch ihre Entscheidungsschwäche tangiert sie sehr zum Wankelmut, ist leicht beeinflussbar. Gern verdrängt sie unangenehme Einsichten, begnügt sich mit Oberflächlichkeit und ist dabei jedoch oft sehr berechnend und raffiniert.
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Fühlen |
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Obwohl sie ihre Freiheit und Unabhängigkeit liebt ist ihr Fühlen auf das Gegenüber gerichtet und dabei ist sie stets zu Kompromissen bereit. Aber aus Angst vor den Höhen und Tiefen des Lebens bleibt sie oft auf ein unverbindliches Mittelmaß fixiert während sie gierig nach Sympathien heischt. In selbstverräterischer Kompromisssucht und krankhafter Konfliktvermeidung verdrängt sie ihre Gefühle, was sie launisch und kapriziös macht.
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Copyright aller Grafiken |
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