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Im Zeichen Schütze geht es um die
Erweiterung der Horizonte im Inneren wie im Äußeren. Das zeigt sich
sowohl in der ausgeprägten Reiselust, die den Schützen zur Begegnung
mit fremden Kulturen führt, und auch im Bestreben, dank dieser Reisen
und durch stete Weiterbildung die inneren Horizonte zu erweitern. Allem
voran drängt den Schützen die Suche nach dem Sinn. Er ist im Inneren
ein tief religiöser Mensch, der sicher weiß, dass sich in allem
Erschaffenen ein höherer Sinn verbirgt. Ihn zu finden und ihn zu
verkünden, ist das Anliegen dieses Zeichens. Da im Schützen auch das
Gerechtigkeitsgefühl stark ausgeprägt ist, finden sich hier Menschen,
deren Streben nach Gerechtigkeit von wahrhaft hohen Werten geleitet
wird, aber auch solche, die zu schlimmen Vorurteilen und den peinlichen
Entgleisungen selbstgerechter, pfaffenhafter Selbstgefälligkeit neigen.
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Er besitzt eine große Leistungs- und
Bewegungsfreude, verbunden mit der Gabe, sich selbst zu inspirieren und
zu motivieren. Er drängt aus engem Umfeld heraus und ist dabei würde
voll, souverän und weltoffen. Handelt aus edlen Überzeugungen,
geleitet von Achtung, Liebe und Ehrfurcht vor der Schöpfung. Unangenehm
kann seine Arroganz werden, wenn er als großspuriger Blender und
Aufschneider versucht mehr zu scheinen als zu sein. Unfähig sich selbst
Grenzen zu setzen entwickelt er keinerlei Bescheidenheit und Demut.
Ängstlich auf Äußerlichkeiten bedacht kann er keine Schwäche zeigen.
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Mit seinem liberalen Geist strebt er nach
hoher Bildung und weiten Horizonten, wobei seine inneren Überzeugungen
und sein Weltbild die Denkweise subjektiv färben. Er tendiert zu
großartigen Plänen und weitgespannten Zielen. Dabei neigt er jedoch
auch zu moralischer Überheblichkeit, fanatischen Überzeugungen und
Rechthaberei. Er hält sich selbst für unfehlbar und ist dabei
scheinheilig und heuchlerisch. Er neigt zum lügen und ist überaus
kritikempfindlich. Seine blasierte Geschwätzigkeit macht ihn zum
"Schmalspurphilosophen".
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